3Tabu 2: Den Friseur ignorieren, der Bedenken äußert
Hören Sie auf die Profis, aber nicht blind Ihr Friseur ist nicht nur da, um zu schneiden. Er ist da, um Sie zu beraten. Wenn Sie mit einem Foto von einem extrem kurzen Pixie hereinkommen und Ihr Friseur zögert, dann ist das keine Faulheit. Es ist Wissen. Es mag sich anfühlen, als würde er Ihre große Vision zerstören wollen, aber meistens versucht er, Sie vor einem sehr teuren Fehler zu bewahren. Er kennt die Materie – also Ihr Haar – besser als Sie. Wenn er sagt, dass Ihr feines, glattes Haar nach dem Schnitt kein Volumen mehr haben wird, sondern nur platt herunterhängt, dann glauben Sie ihm. Die Sache mit den Locken und dem Volumen Gerade bei Kurzhaarschnitten ist die Textur alles. Frauen mit natürlichen Locken oder Wellen sind oft versucht, alles abzuschneiden, um die Pflege zu vereinfachen. Ein guter Friseur wird Ihnen aber sagen, dass zu kurze Locken unkontrollierbar werden und plötzlich anfangen, wild in alle Richtungen zu springen. Was Sie sich als pflegeleichte Mähne vorstellen, wird im schlimmsten Fall zu einem unkontrollierbaren Durcheinander. Wenn Ihr Friseur vorschlägt, erst einmal weniger abzuschneiden oder schrittweise vorzugehen, dann ist das ein Zeichen von Verantwortung. Nehmen Sie das langsame Tempo an. Die „Dünnschicht“-Falle und der falsche Übergang Viele Frauen, die von lang zu kurz wechseln, wollen den Schnitt „weich“ oder „ausgedünnt“ haben. Das kann bei mittellangen Haaren gut funktionieren. Aber bei wirklich kurzen Stilen, besonders im Nacken- und Seitenbereich, führt zu viel Ausdünnen dazu, dass die Haare beim Nachwachsen unordentlich und unstrukturiert aussehen. Es fehlt die Basis. Wenn der Friseur die Schere zu tief ansetzt und zu viel Fülle wegnimmt, kann das zu einem harten Übergang führen, den man dann monatelang herauswachsen lassen muss. Sagen Sie Nein zu aggressiven Ausdünntechniken bei einem Radikalschnitt. Das ist oft der größte Fehler bei der Umsetzung.

