2Tabu 1: Den Schnitt wählen, weil er „gerade im Trend“ ist
Die Mode ist vergänglich, Ihr Gesicht bleibt Es ist leicht, sich von dem zu blenden lassen, was auf Instagram oder in Zeitschriften gezeigt wird. Plötzlich sieht man überall den „Buzz Cut“ oder den super-kurzen „Micro Bob“. Das Problem dabei ist, dass Trends so schnell verblassen wie eine billige Sommerromanze. Eine Frisur sollte nicht nur für vier Wochen relevant sein. Sie sollte zu dem passen, wer Sie wirklich sind, und zu dem Leben, das Sie wirklich führen. Wenn Sie eine Frau sind, die morgens keine 45 Minuten mit einem Glätteisen verbringen will, dann ist ein hochkomplizierter, strukturierter Kurzhaarschnitt, der ständiges Styling verlangt, einfach reiner Unsinn.
Der Spiegel lügt nicht: Gesicht, Struktur, Alltag Seien Sie ehrlicher zu sich selbst, als Sie es jemals zu Ihrem letzten Liebhaber waren. Halten Sie inne und beobachten Sie Ihr Gesicht. Manche Schnitte brauchen sehr klare Kieferlinien, andere wiederum fallen nur gut bei sehr feinem Haar. Wenn Ihr Haar dick und widerspenstig ist, wird ein sehr kurzer Pixie, der eigentlich weich fallen sollte, schnell wie ein Helm aussehen. Der Friseur kann mit der Schere zaubern, aber er kann Ihre Haarstruktur oder Ihren morgendlichen Zeitplan nicht ändern. Ein Schnitt, der zu viel Aufwand im Alltag bedeutet, wird am Ende nie gut aussehen, weil Sie ihn nicht stylen. Niemals aus einer Laune heraus handeln Wenn Sie gerade stressige Zeiten haben, eine Trennung hinter sich liegt oder Sie einfach einen schlechten Tag haben: Warten Sie. Der Wunsch nach einer radikalen Veränderung ist oft nur der Wunsch, die eigene Situation zu ändern. Ein Friseurtermin sollte kein Impuls-Kauf sein. Geben Sie sich selbst eine Woche Bedenkzeit. Wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, dass die Hälfte Ihrer Haare verschwinden muss, dann tun Sie es. Aber tun Sie es mit klarem Kopf, nicht aus Verzweiflung oder einer spontanen Anwandlung heraus. Eine Panik-Reaktion sieht man später im Schnitt.


